Leicht, langlebig und vielseitig: Kunststoffe bieten erhebliche Vorteile. Aufgrund unserer hohen Ansprüche an Qualität und Hygiene bleiben sie die ideale Wahl. Gleichzeitig erkennen wir die Auswirkungen des weltweiten Plastikverbrauchs auf unseren Planeten: vermüllte Strände, riesige Plastikansammlungen in den Ozeanen und wachsende Müllberge. Deshalb setzen wir auf neue, nachhaltigere Materialien. Entdecken Sie hier mehr.
Unser Ziel: 30 % weniger Neuplastik bis 2025
Wie können wir herkömmliches Plastik in unseren Produkten und Verpackungen reduzieren? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns seit Anfang der 2020er Jahre aktiv. Wir haben uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2025 wollen wir 30 % weniger Neuplastik verwenden. Das bedeutet zum Beispiel, herkömmliche Kunststoffe durch Alternativen aus nachwachsenden Rohstoffen zu ersetzen.
Diese Alternativmaterialien müssen unter anderem folgende Anforderungen erfüllen:
- Erfüllen Sie unsere hohen Ansprüche an Qualität und Hygiene
- Helfen Sie mit, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren
- Seien Sie in hohem Maße recycelbar
- Bleiben Sie für alle erschwinglich
Das Ökowasser im BRITA Style Filter Die Kanne, der Trichter, der Deckel und die Einfüllklappe bestehen zu 60 % aus biobasiertem Kunststoff (Massenbilanzansatz).
Nachwachsende Rohstoffe ergänzen herkömmliche Kunststoffe
Ein Material, das sich als besonders geeignet erwiesen hat, ist der sogenannte biobasierte Kunststoff. Es wird ganz oder teilweise aus nachwachsenden Rohstoffen wie Pflanzen hergestellt. In vielen Fällen können die Unterschiede zu herkömmlichen Kunststoffen auf fossiler Basis nur im Labor durch wissenschaftliche Analyse ihrer chemischen Struktur identifiziert werden.
Der von uns verwendete biobasierte Kunststoff ist zudem recycelbar und genauso langlebig wie Kunststoffe aus fossilen Rohstoffen. Ein weiterer wichtiger Punkt für uns: Wir wollen sicherstellen, dass die Produktion unserer biobasierten Kunststoffe nicht in Konkurrenz zu Flächen steht, die für die Lebensmittelproduktion genutzt werden. Deshalb verpflichten wir uns, als Rohstoff für unsere biobasierten Kunststoffe ausschließlich Reststoffe aus anderen Prozessen zu verwenden.
Hier sind zwei Beispiele dafür, woher diese Materialien kommen:
- Der biobasierte Anteil in unserem Style Ökowasser Filter Der Krug wird teilweise aus Tallöl gewonnen, einem Nebenprodukt der Holzverarbeitung. In unserem Fall stammt es aus skandinavischer Forstwirtschaft.
- Der biobasierte Anteil in unseren MAXTRA PRO Wasserfiltern stammt teilweise aus der Raffination von Pflanzenölen. Diese sind nicht mehr zum Verzehr geeignet und werden in der Lebensmittelindustrie und Gastronomie eingesammelt.

Weltweit anerkannte Zertifizierung für unsere biobasierten Kunststoffe
Da uns die Herkunft der in unseren Produkten und Verpackungen verwendeten Materialien wichtig ist, haben wir uns für die Zertifizierung unserer pflanzlichen Kunststoffe entschieden – durch die weltweit anerkannte ISCC-Nachhaltigkeitszertifizierung.
Dies folgt dem Massenbilanzansatz, der sicherstellt, dass der biobasierte Kunststoff während des gesamten Produktionsprozesses verfolgt wird und so einen vollständig rückverfolgbaren und zirkulären Materialfluss ermöglicht.
Ist biobasierter Kunststoff kompostierbar?
Biobasierte Kunststoffe werden oft als „Biokunststoffe“ bezeichnet. Obwohl dies nicht falsch ist, verwenden wir den Begriff lieber nicht, da er ein breites Spektrum unterschiedlicher Materialien abdeckt und daher irreführend sein kann. Beispielsweise besteht oft Unsicherheit darüber, ob ein Biokunststoff biologisch abbaubar oder kompostierbar ist – in den meisten Fällen ist dies nicht der Fall. Aussagen wie „biologisch abbaubar“ oder „kompostierbar“ (z. B. für Biomülltüten oder Plastikflaschen) sind daher mit Vorsicht zu genießen.
Wir würden unsere Produkte aus biobasiertem Kunststoff nicht als biologisch abbaubar bezeichnen. Sie können jedoch sehr effektiv recycelt werden. Unser Wasser Wasserfilterkartuschen sind nahezu vollständig recycelbar – wie das funktioniert, erfahren Sie hier.
Nachhaltig unterwegs: unsere Verpackung
Verpackungsmüll ist eine globale Herausforderung und wir setzen uns dafür ein, auch hier unseren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Das ist keine leichte Aufgabe, denn Verpackungen haben einen wesentlichen Zweck: unsere Produkte vor Verunreinigungen und Beschädigungen während des Transports zu schützen. Schließlich vertrauen Sie uns Ihr Trinkwasser an.
Deshalb entwickeln wir Lösungen, um insgesamt weniger Verpackungen zu verwenden – und sie nachhaltiger zu gestalten. Hierzu zählen beispielsweise:
- Plastikfreie Verpackungen: Wo dies noch nicht möglich ist, reduzieren wir den Plastikeinsatz so weit wie möglich und sorgen für eine einfache Wiederverwertung.
- Ship in Own Container (SIOC) im E-Commerce: Produktverpackung, die gleichzeitig als Versandkarton dient.
Auf diese Weise sparen wir bereits heute eine erhebliche Menge an Ressourcen ein.

